Emina Čabaravdi–Kamber

Emina Čabaravdi–Kamber, geboren in Kakanj, Bosnien-Herzegowina, lebt seit 1968 in Hamburg.
Sie ist Freie Autorin, Malerin und VHS-Dozentin für Exilliteratur und Kunst und seit 23 Jahren Dozentin in Hamburg, Lübeck, Münster und Bosnien.
Sie ist Vorstandsmitglied des VS, Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen in Hamburg, Mitglied im deutschen P.E.N. und im PEN-Zentrum Deutschsprachiger Autoren im Ausland sowie in der „Auswärtigen und Ausländischen Presse“ in Hamburg.
Emina Čabaravdi–Kamber gründete im Jahr 1988 den Internationalen Literaturclub „La Bohemina“.
Sie erhielt mehrere Literaturpreise und wurde 1996 für ihre literarische Arbeit zum Thema Frieden und zur Beendigung des Krieges in Bosnien und Herzegowina mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

BIBLIOGRAPHIE

Mehrsprachige Veröffentlichungen erschienen in Büchern, Anthologien sowie auf der CD „Emina“ mit SEVDAH – bosnischen Liebeliedern und Lyrik-Rezitativen.
Auswahl:
Meine Gedichte. Bosnien 1984 (Serbokroatisch).
Tutto e lontano da me. Neapel 1989 (Italienisch).
Lieben um geliebt zu werden. Novi Sad, London, NewYork 1991 (Deutsch/Englisch/Serbokroatisch)
Hamburger Kriegstagebuch. Bosnien 1996 (Deutsch/Bosnisch).
Der Schänder. Schwerin 1998 (Deutsch/Bosnisch).
Wenn Granaten fallen bleibt dein Herz stehen. Schwerin 2004 (Deutsch/Bosnisch).
Begegnung an der Ägäis. Tuzla, Wuppertal 2006 (Deutsch).
Auf den Spuren des Lebens – Erzählungen, Verlag Expeditionen, 2019
Das Buchstabenspiel – Poetisches Intermezzo, Verlag Expeditionen, 2020

AUSZEICHNUNGEN / PREISE

1989 Internationaler Lyrikpreis „Alberto Karpino“ Neapel / Italien.
1996 Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
2008 Auszeichnung für ihr Lebenswerk auf der Buchmesse in Sarajevo


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