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Renate Ahrens

Renate Ahrens wurde 1955 in Herford geboren, studierte Anglistik und Romanistik und war einige Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie 1986 als freie Autorin zu arbeiten begann.

Sie schreibt Romane, Kinderbücher und Theaterstücke. Das Werk von Renate Ahrens wurde mehrfach ausgezeichnet. Lesereisen führten sie durch Deutschland, Irland, die Schweiz und Nordamerika. Nach Lebensstationen in Frankreich, Südafrika, Italien und Irland lebt sie heute mit ihrem Mann in Hamburg.

Foto: Copyright Inga Sommer (mehr …)

Gabrielle Alioth

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Gabrielle Alioth,  1955 in Basel geboren. Studium der Wirtschaftswissenschaften und Kunstgeschichte an den Universitäten Basel und Salzburg.

1982/83 längere Aufenthalte in Straßburg. Ab 1979 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Prognos AG, Basel.

1984 Übersiedlung nach Irland, als freie Übersetzerin und Journalistin für deutsche Zeitungen und Rundfunkstationen tätig.

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Reinhard Andress

Reinhard Andress, Sohn deutscher Emigranten in die USA, ist Professor für deutsche Sprache, Kultur und Literatur  an der Loyola University-Chicago. Er unterrichtete ebenfalls an Middlebury College, Colby College, Alfred University und Saint Louis University und war Gastprofessor an der Pontificia Universidad Católica del Ecuador. (mehr …)

Peter Arnds

Arnds_PeterPeter Arnds wurde 1963 in Hannover geboren, studierte von 1982 bis 1990 an der LMU in Muenchen (MA), am Colby College Maine und von 1992-95 an der University of Toronto (PhD). Er lebt seit 1990 im Ausland, zunächst in Australien, dann Kanada, von 1995 bis 2008 in Kansas und seit 2008 in Dublin, wo er jetzt als Professor für Weltliteratur und Literaturübersetzung wirkt.

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Isolde Asai

isolde_asaiIsolde Asai wurde geboren am 23. Juni 1957 in Ummendorf. 1977–1981 Studium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Erste Prüfung für das Lehramt an Realschulen in den Fächern Deutsch und Katholische Theologie mit der Arbeit Untersuchungen zu Alfred Döblins Theorie und Poetik des Romans (dargestellt am Beispiel der “Drei Sprünge des Wang–lun”). Aufgrund des Umzugs nach Japan und der Geburt der Kinder Unterbrechung der Ausbildung. 1986–1988 Referendariat. Zweite Staatsprüfung für das Amt des Lehrers mit fachwissenschaftlicher Ausbildung in den Fächern Deutsch und Katholische Theologie. 1989 Erwerb der Lehrbefähigung als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut Tokio. Dozenturen an der Literarischen Fakultät der Keio Universität, der Fakultät für Internationale Kommunikation der Hosei Universität und der Juristischen Fakultät der Waseda Universität.

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Gabriel Berger

Geboren 1944 in Valence/ Frankreich in einer polnisch-jüdischen Familie, die 1933 aus Nazi-Deutschland geflohen ist 1946-1948 mit Eltern in Antwerpen/Belgien 1948-1957 mit Eltern in Wrocław/Polen; Grundschule 1957 Übersiedlung n die DDR, wegen antisemitischer Stimmung in Polen 1958-1962 Besuch der Oberschule in Oschatz und Leipzig; Abitur 1962 – 1967 Physik-Studium an der TU Dresden; Diplom 1968-1969 Grundwehrdienst in der Nationalen Volksarmee; öffentliche Parteinahme für den „Prager Frühling“ 1969-1976 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf (bei Dresden) 1975 Antrag auf Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland 1976-1977 Haft wegen „Staatsverleumdung“, danach Übersiedlung nach Westberlin 1978-1981 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Kerntechnik der TU Berlin (mehr …)

Wolf Biermann

1936 in Hamburg geboren.

Beide Eltern Arbeiter, beide auch Kommunisten. Der Vater saß als politischer Häftling und wurde 1943, weil er außerdem noch Jude war, aus dem Gefängnis in Bremen nach Auschwitz entlassen und dort ermordet.

1953, kurz nach Stalins Tod und kurz vor dem Arbeiteraufstand am 17. Juni, übersiedelte Wolf Biermann aus der Vaterstadt in sein rosarotes Vaterland, er wurde sofort Staatsbürger der DDR. Abitur in Gadebusch. Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt-Universität. 1957 bis 1959 Regieassistenz am Brechttheater "Berliner Ensemble". Er absolvierte an der Humboldt-Uni ein zweites Studium (Philosophie, Mathematik). Stark geprägt von seinem Vorbild und Mentor, dem Komponisten Hanns Eisler.

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Burkhard P. Bierschenck

BPB-2014Burkhard P. Bierschenck wurde 1950 in Bocholt/Westfalen geboren. Er verbrachte einen Teil seiner Jugend im Mittleren und Fernen Osten  u.a. Afghanistan, Indonesien, Iran, Indien, Pakistan, Kambodscha, Malaysia, Thailand, Türkei, Vietnam, usw. Als Kind lernte er Afghanisch (Farsi) und Indonesisch, später gesellten sich Englisch und Französisch dazu. Von 1962 besuchte er ein Internat am Bodensee, bevor er sich 1970 nach dem Abitur in München niederließ.

Mit dem Schreiben begann er früh. Erste Gedichte ab dem fünfzehnten Lebensjahr, erste journalistische Schreibversuche kurz danach in der Schülerzeitung. (mehr …)

Jutta Birmele

birmeleJutta Birmele, since 1990 Professor of German Studies (tenured), Department of Romance, German, Russian Languages and Literatures at CSULB Chair of Department (approx. 2400 Students and 64 full and part–time faculty) 2004–2007. 1999–2004 CSULB Representative to the system–wide Academic Council on International Programs. Director, Center for European Studies. Spring 2004 teaching in the London Semester for CSULB 1994–5 Resident Director of International Programs of CSU System in Baden Württemberg, guest lecturer at the University of Tübingen. 1992 guest lecturer at Goethe Institute Berlin. Guest Lecturer in Qingdao, PRC, 1998 and 2000. Co–director and organizer for four international conferences on German & European Affairs between 1986 and 2000. Organizer of 19th Century Studies conference at CSULB. Organizer of numerous exhibitions on campus.

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Peter Blickle

blickle-autorenfotoPeter Blickle, 1961 in Ravensburg geboren, aufgewachsen im oberschwäbischen Wilhelmsdorf, studierte Altsprachen, Anglistik und Germanistik und promovierte an der University of Michigan mit einer Arbeit über Maria Beig (Maria Beig und die Kunst der scheinbaren Kunstlosigkeit, Edition Isele 1997).

Seit 1996 lehrt er als Professor für Germanistik an der Western Michigan University in Kalamazoo, USA.

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Irène Bourquin

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Irène Bourquin wurde 1950 in Zürich geboren. Nach der Matura mit Schwerpunkt Altgriechisch und Latein studierte sie an der Universität Zürich Geschichte und Germanistik. Sie promovierte 1976 mit einer Dissertation zum Thema: «Vie ouvrière» und Sozialpolitik. Die Einführung der «Retraites ouvrières» in Frankreich um 1910.

Von 1977 bis 1998 war Irène Bourquin Kulturredaktorin der Regionalzeitung «Der Landbote» in Winterthur. Bis 1988 leitete sie die Kulturredaktion und war zuständig für die tägliche Kulturseite sowie für die kulturelle Wochenendbeilage. In ihren Artikeln befasste sie sich vor allem mit Literatur, Theater, Ethnologie und aussereuropäischer Kunst. (mehr …)

Daniel Cil Brecher

brecher_vorstandDaniel Cil Brecher wurde 1951 als Sohn österreichisch–jüdischer Holocaust–Überlebender in Tel Aviv geboren. Als er zwei Jahre alt war, zog seine Familie nach Düsseldorf. Nach dem Studium der Geschichte und Philosophie entschloß er sich 1977, angetrieben von der Suche nach der eigenen Identität, zur Umsiedlung nach Israel, um eine Stelle an der Universität Haifa anzunehmen und sich aktiv am Aufbau der israelischen Gesellschaft zu beteiligen. Der Historiker arbeitete an der Gedenkstätte Yad Vashem und leistete seinen Reservedienst in der Erziehungseinheit der Armee. 1983 wurde er zum Direktor des renommierten Leo–Baeck–Instituts in Jerusalem ernannt.

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Emina Cabaravdic-Kamber

KamberEmina Cabaravdic-Kamber (* in Kakanj, Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina) ist eine freie Autorin und Malerin.

Cabaravdic-Kamber verließ als einzige von elf Geschwistern 1968 mit 19 Jahren ihre Heimat und lebt seitdem in Hamburg.

Sie ist 2. Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller in Hamburg, Mitglied im deutschen P.E.N., der „Autorenvereinigung Hamburg“ und in der Internationalen Journalistenvereinigung Hamburg „Auswärtige und Ausländische Presse“ in Hamburg. (mehr …)

Karin Clark

clarkKarin Clark ist freie Autorin, Herausgeberin und Übersetzerin. Sie wurde 1938 in Dortmund geboren und ist am Niederrhein aufgewachsen. Sie studierte in Deutschland und den USA, wo sie als Germanistin an der University of Cincinnati/Ohio lehrte. Nach 25 Jahren Aufenthalt in den USA und England lebt sie seit 1990 in Köln.

Sie war von 1979-1997 Mitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland, London und von 1998-1990 Schatzmeisterin des Zentrums. Seit 1997 ist Karin Clark Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, und nun auch wieder im PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland als Doppelmitglied.

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Albrecht Classen

albrecht_webProf. Dr. Albrecht Classen, University Distinguished Professor, lehrt seit 1987 Germanistik, speziell Mediävistik, an der University of Arizona. Seine Forschungs- und Lehrinteressen beziehen sich auf die deutsche und europäische Literatur vom 9. bis zum 18. Jahrhundert, besonders hinsichtlich Frauenliteratur und dem Thema ´Fremdbegegnung und Toleranz´.

Er hat fast 90 wissenschaftliche Bücher veröffentlicht, und mittlerweile auch neun Bände mit seiner eigenen Lyrik. Ein zehnter Band ist z.Zt. in Arbeit. Prof. Classen ist der Herausgeber der Zeitschriften Mediävistik und Humanities Open Access. 2004 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Band,

2012 wurde er als Professor of the Year in Arizona von der Carnegie Foundation geehrt, und 2015 zeichnete man ihn mit dem Faculty Advisor Award an seiner eigenen Universität aus.

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Martin R. Dean

Martin_DeanMartin R. Dean, geboren am 17. Juli 1955 in Menziken (Kanton Aargau, Schweiz) als Sohn einer Schweizerin und eines karibischen Vaters aus Trinidad (& Tobago). Besuch der Primarschule in Menziken (AG), Kantonsschule in Aarau. Eidgenössische Matura Typ B. Nach der Matura mehrere Auslandsreisen, u. a. in der Karibik, Portugal, Italien und Griechenland; längere Aufenthalte in Südfrankreich und regelmäßige Visiten in Paris.

Studium der Germanistik, Ethnologie und Philosophie an der Universität Basel. 1986 Abschluß (summa cum laude) mit dem Titel des “Licentiatus Philosophorum” in den Fächern Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Lizentiatsarbeit über Hans Henny Jahnns Roman Perrudja. Längere Seminararbeit über Robert Walsers Dramolett Schneewittchen. (mehr …)

Inge Deutschkron

deutschkronInge Deutschkron, geboren am 23. August 1922 in Finsterwalde, ist eine deutsch-israelische Journalistin und Autorin jüdischer Herkunft. Sie wurde als Tochter eines sozialdemokratischen Gymnasiallehrers geboren und wechselte 1927 mit der Familie nach Berlin. Der Vater wurde 1933 als Jude aus dem Schuldienst entlassen und floh 1939 nach Großbritannien. Deutschkron und ihrer Mutter gelang die Flucht nicht. 1941 bis 1943 arbeitete sie in der Blindenwerkstatt Otto Weidt in Berlin-Mitte und wurde dort vor der Deportation bewahrt. Ab Januar 1943 lebte sie illegal in Berlin und versteckte sich mit ihrer Mutter bei nichtjüdischen Freunden, um dem Holocaust zu entgehen. (mehr …)

Esther Dischereit

Esther Dischereit wurde 1952 in Heppenheim/a.d.B. geboren; Studium in Frankfurt am Main; Ausbildung zur Pädagogin; danach Hilfsarbeiterin in der Metallindustrie, wurde später Schriftsetzerin und arbeitete bis 1986 in der Druckindustrie; ab 1991 Gewerkschafts-referentin; 2001-06 außerdem: Kuratorin für den Deutschen Gewerkschaftsbund, Berlin: contemporary art/new media; 1995 Fellow am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch- jüdische Studien, Potsdam.

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Martin Dreyfus

Martin_DreyfusMartin Dreyfus geboren und aufgewachsen in Basel. Ausbildung zum Sortiments- später Verlagsbuchhändler, einige Berufsjahre in beiden Bereichen, parallele Tätigkeit als Lehrbeauftragter und Kursleiter. Weiterbildung in Erwachsenenbildung (SVEB) und Kulturmanagement (Stapferhaus Lenzburg/Universität Basel).

Lebt als Sammler und „Bibliothekar“ seiner zunehmenden Bestände bei Zürich und arbeitet freiberuflich als Lektor und literarischer Spaziergänger in Zürich, dem Engadin (Sils-Soglio), dem Tessin (Monte Vérità), Davos, Meran, Prag, Triest und weiteren Destinationen.

Diverse Beiträge und Publikationen v.a. zu Else Lasker Schüler, Schalom Ben-Corin und den Kreis um Stefan George, Karl Wolfskehl in der Schweiz und zur Verlagsgeschichte im Exil.

Helga Druxes

Helga Druxes, geb. 1959 in Wuppertal, Abitur 1977, danach Studium der Anglistik und Romanistik an der Westfälischen Wilhelms- Universitat Münster. 1979-80 Slater Fellow am Wellesley College, USA. 1982 Abschluß 1. Staatsexamen für Lehramt.  1982-87 Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Germanistik an der Brown University, M.A. 1985, Ph.D. 1987. Seit 1987 am Williams College, USA, wo sie als Professor of German deutsche Sprache, Literatur und Komparatistik lehrt. (mehr …)

Karsten Dümmel

duemmelKarsten Dümmel, 1960 in Zwickau geboren. Mit 15 Jahren Mitglied des Arbeitskreises „Junge Talente“ Gera (fünf eigene Ausstellungen).

1976–1978 Berufsausbildung zum Elektromonteur in Schlema. Februar 1977 Gründungsmitglied des Arbeitskreises „Kunst und Kirche“; 1978 Auflösung des Arbeitskreises durch die Stasi. Besuch des Abendgymnasiums; 1980 Abitur über den zweiten Bildungsweg. Mehrfache Bewerbung zum Studium der Literaturwissenschaften in Leipzig und Berlin (Ablehnung aus politischen Gründen trotz bestandener Aufnahmeprüfungen). 1983-1988 Leiter von Literatur-, Friedens- und Menschenrechtsarbeitskreisen der Ev. Kirche Gera-Lusan. Nach der letzten Studienablehnung 'Antrag auf ständige Ausreise aus der DDR' (mit 56 abgelehnten Folgeanträgen). (mehr …)

Roland Erb

erbRoland Erb wurde am 1. April 1943 in Töppeln in Thüringen geboren. 1961 bis 1966 studierte er Romanistik in Leipzig und arbeitete danach als Verlagslektor. Seit 1972 ist er freischaffender Schriftsteller, Literaturpublizist und Übersetzer. Von 1995 bis 1999 war er Mitherausgeber der Dresdner Literaturzeitschrift „Ostragehege“.

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Andreas Eschbach

Andreas Eschbach, geboren 1959, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Bis 1996 Geschäftsführer einer IT-Beratungsfirma, lebt er seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne. Er ist verheiratet mit der Autorin Marianne Efinger und hat einen Sohn aus erster Ehe

(c) Robert Kneschke) (mehr …)

Peter Finkelgruen

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAPeter Finkelgruen wurde am 9. März 1942 in Shanghai, im Stadtteil Hongkew, geboren, wohin seine Eltern aufgrund der NS–Verfolgung emigriert waren. 1943 wurde Hongkew auf Drängen der deutschen Reichsregierung von den japanischen Besatzern zum Getto erklärt, im gleichen Jahr starb Peter Finkelgruens Vater, Hans.

Nach der Befreiung des Gettos durch amerikanische Truppen kam Peter Finkelgruen 1946 mit seiner Mutter, Ernestine, nach Prag, wo seine Großmutter Anna Bartl, die mehrere Jahre Konzentrationslager überlebt hatte, lebte. In Prag besuchte Peter Finkelgruen die Grundschule, bis er 1951, nach dem Tode seiner Mutter, mit seiner Großmutter nach Israel auswanderte, wo die beiden bis 1959 lebten. (mehr …)

Dagmar Galin

galinDagmar Galin, geboren 1931 in Berlin als Dagmar Ruh. Studium der Ethnologie, Indologie und vorkolumbischen Amerikanistik. Dr. phil. der Freien Universität Berlin. Assistentin am Völkerkundemuseum Berlin. 1961 Übersiedlung nach Paris. Dozentin am Goethe-Institut Paris und am Goethe-Institut Toulouse. Direktorin am Goethe-Institut Toulouse. (mehr …)

Georges Arthur Goldschmidt

goldschmidtDer deutsch-französische Schriftsteller, Essayist und Übersetzer Georges-Arthur (Jürgen-Arthur) Goldschmidt wurde am 2. Mai 1928 als Sohn eines jüdischen, zum Protestantismus konvertierten Oberlandesgerichtsrates in Reinbek bei Hamburg geboren. Nach einer behüteten Kindheit in großbürgerlich-hanseatischer Familie schickten ihn die Eltern im Frühjahr 1938 zusammen mit seinem vier Jahre älteren Bruder zum Schutz vor der Judenverfolgung zunächst nach Florenz, wo er bei Professor Paul Biswanger Unterschlupf fand; im März 1939 wurden die beiden in einem Internat bei Annécy in den Hautes-Savoies untergebracht.

Sein Bruder war in der Résistance aktiv. Während der deutschen Besetzung Savoyens (1943-44) wurde Goldschmidt von Bergbauern versteckt gehalten, was ihn vor der sicheren Deportation bewahrte. Seine Mutter überlebte die NS-Zeit nicht, der Vater kehrte aus Theresienstadt nach Reinbek zurück, starb jedoch kurze Zeit später. Die Jahre nach der Befreiung verbrachte Goldschmidt in einem jüdischen Waisenhaus in Pontoise bei Paris. (mehr …)

Stefanie Golisch

golisch Stefanie Golisch, geb. 29. Juli 1961 in Detmold, ist eine in Italien lebende deutsche Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin. Golisch studierte nach ihrem Abitur von 1981 bis 1986 Germanistik in Bonn und Hannover und promovierte 1991 über Uwe Johnsons Jahrestage (Geschichte, Utopie, Ästhetik. Untersuchungen zu Uwe Johnsons ”Jahrestagen“. Hannover, 1991). 1987 zog sie nach Italien und war dort als Deutschlehrerin, literarische Gutachterin und Übersetzerin tätig. Seit 1991 arbeitet sie freiberuflich als Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin und Autorin; in der Zeit von 1995 bis 2003 hatte sie einen Lehrauftrag für ”Neue Deutsche Literatur“ an der Universität Bergamo. Sie lebt in Monza, ist verheiratet und hat eine Tochter. (mehr …)

Walter Hinderer

Walter Hinderer studied philosophy, history and German and English literature in Tübingen and Munich and wrote one of the first dissertations on Hermann Broch. Before coming to Princeton in 1978 he taught at different  Universities in the United States. He was a fellow at the following research institutions: 1976-77, Institute for Research in the Humanities, University of Wisconsin, Madison; 1985-86, Institute for Advanced Study [Wissenschaftskolleg], Berlin; (mehr …)

Gisela Holfter

gholfterGisela Holfter, geboren 1967, lebt Gisela Holfter nach Studien- und Arbeitsaufenthalten in England, Israel, Nordirland, den USA und Neuseeland seit 1996 in Limerick, Irland, wo sie das Zentrum für deutsch-irische Studien an der University of Limerick mitbegründete und – leitet. Ein Hauptforschungsthema von ihr ist das Exil in Irland.

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Johann Holzner

Johann Holzner wurde 1948 in Innsbruck geboren.

Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie 1967-1972. Dissertation im Fachbereich Zeitgeschichte: Untersuchungen zur Überwindung des Nationalsozialismus in Österreich. Seit 1973 Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck; seit 1985 Univ.-Doz., seit 1994 Prof. am Institut für Germanistik, 2001-2013 Leiter des Forschungsinstituts Brenner-Archiv an der Universität Innsbruck.

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Barbara Honigmann

honigmannBarbara Honigmann, geboren 1949 in Ost–Berlin, nach der Rückkehr der Eltern aus der englischen Emigration. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft Dramaturgin und Regisseurin. Seit 1976 freischaffende Schriftstellerin und Malerin. Zwei Kinder. 1984 Ausreise aus der DDR und Übersiedlung nach Straßburg.

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Irmgard Hunt

Irmgard Hunt wurde im fünften Jahr des zweiten Weltkriegs in Hirschberg/Schlesien (Jelena Gora/Polen) geboren, wuchs in Westdeutschland auf und wanderte kurz nach dem Abitur nach Amerika aus. Sie verfaßte Gedichte und Prosa (Schwebeworte, St. Michael, 1981; Pazifische Elegie, Wien, 1988; Hier. Auf der Erde, Vermillion, 1991 und Out of My Element, Philadelphia, 2005), sowie wissenschaftliche Studien über Ingeborg Bachmann, Günter Grass, Urs Jaeggi, Christa Wolf. u.a.

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Jana Jürß

Jana Jürß, Tochter eines Lehrers und einer Hausfrau, wurde 1970 in Neustrelitz (Mecklenburg/DDR) geboren.

Dort wuchs sie inmitten einer großen Familie, sie hat sechs Geschwister, auf. Im Jahr 1989 flüchtete sie über Ungarn/Österreich aus der DDR. Lange war sie im Bereich der Wirtschaftsinformatik tätig, vorher und zwischendurch als Fahrradverkäuferin, Bedienung in Lokalen, Fitnesstrainerin sowie in der Krankenpflege. Sie lebte u.a. in Nienburg, München und Stuttgart.

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Manfred Keune

KeuneManfred Keune was born in Solingen in 1936 where he lived during the years of World War II and the immediate post–war era. In 1957 he went to the USA, eventually studied there and wrote a dissertation on Theodor Fontane. He is now an Associate Professor Emeritus of German Studies at The Pennsylvania State University.

Besides writing poetry and doing translations, he published essays and articles on Lion Feuchtwanger, Theodor Fontane, Günter Kunert, Fritz Reuter and B. Traven. He co–edited and contributed to the books The Berlin Wall – Symbol and Reality and Kunert Werkstatt. His current residence is Cape Coral, Florida.

Freya Klier

freya_2Freya Klier, geboren 1950 in Dresden, verbrachte aufgrund der Inhaftierung ihres Vaters ihr drittes Lebensjahr in einem Kinderheim. 1968 legte sie ihre Abiturprüfung ab. Noch im gleichen Jahr unternahm sie einen erfolglosen Fluchtversuch aus der DDR, wurde zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt, jedoch vorzeitig entlassen. Danach arbeitete sie unter anderem als Postangestellte und Kellnerin Von 1970 bis 1975 studierte Freya Klier Schauspiel an der Theaterhochschule Leipzig und im Staatstheater Dresden.  Sie arbeitete als Schauspielerin am Theater Senftenberg, bevor sie von 1978 bis 1982 Regie am Institut für Schauspielregie in Berlin studierte. Ab 1982 arbeitete sie als Regisseurin am Theater Schwedt. Für die Uraufführung von Ulrich Plenzdorfs „Legende vom Glück ohne Ende“ erhielt sie 1984 den DDR-Regiepreis.

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Reinhard Klimmt

klimmtReinhard Klimmt wurde am 16. August 1942 in Berlin geboren. Nach kurzen Aufenthalten auf Rügen und im Emsland zog die Familie nach Engter bei Osnabrück. 1962 Abitur in Osnabrück. Geschichtsstudium in Saarbrücken. Seit 1964 Mitglied der SPD. Zahlreiche Parteifunktionen: Landesvorsitzender der Jungsozialisten, Kreisvorsitzender der SPD in Saarbrücken, Landesvorsitzender im Saarland, Mitglied des Parteivorstandes, Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand, Mitglied der Grundsatzprogrammkommission der SPD.

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Christine Koschel

1936 in Breslau geboren; 1944 Flucht aus Schlesien, Internatsgymnasium 1954 Englandaufenthalt; 1955-1964 in München Regieassistentin bei Theater, Film und Fernsehen; 1963 Lesung bei der Gruppe 47 in Saulgau; 1964 Berlin Stipendium des Bundesverbandes der deutschen Industrie; 1965 Seither freie Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin; 1979-1981 Textkritische Registratur des gesamten literarischen Nachlasses von Ingeborg Bachmann für die Nationalbibliothek Wien (zusammen mit Inge von Weidenbaum); 1982 Gastvorlesungen über Ingeborg Bachmann in Oxford, Bristol und Cardiff (mit Inge von Weidenbaum); 1983 Hieronymus-Ring (mit Inge v. Weidenbaum) für die Übersetzung des Versdramas Antiphon von Djuna Barnes; 1987 Stipendium des Stuttgarter Schriftstellerhauses

Foto Anise Koltz (mehr …)

Ilko-Sascha Kowalczuk

Geboren  am 4. April 1967 in Ost-Berlin, besuchte er von  1973 – 1983  die Polytechnische Oberschule in Berlin-Friedrichshagen, um anschließend ( 1983 - 1985 ) eine Baufacharbeiterlehre im VEB Versorgungsnetzbau Berlin zu absolvieren, wo er dann auch von 1985 - 1986 eine  Arbeit als Baufacharbeiter im VEB Versorgungsnetzbau Berlin innehatte.

1986 - 1988 war er  Pförtner am Institut für Binnenfischerei in Berlin-Friedrichshagen und machte parallel dazu das Abitur an der Volkhochschule Berlin-Köpenick (Abendschule), um anschließend  1988/89 den Grundwehrdienst abzuleisten. (mehr …)

Christian Kracht

KrachtIn Saanen in der Schweiz wurde Christian Kracht am 29. Dezember 1966 geboren.

Nach der Schule nahm er in den USA das Studium der Filmwissenschaften auf, arbeitete bei verschiedenen Presseerzeugnissen und begann dann zu reisen - durch Asien ebenso wie nach Schwarzafrika oder durch den Südpazifik.

Er zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern.

Seine Werke sind in mehr als fünfundzwanzig Sprachen übersetzt.

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Edwin Kratschmer

Prof. Dr. phil. Literatur- und Kunstwissenschaftler, freier Schriftsteller (mehr …)

Günter Kunert

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAGünter Kunert, geboren 1929 in Berlin; 1946 – 48 Hochschule für angewandte Kunst in Berlin–Weißensee; 1947 erste Gedichte; 1949 Eintritt in die SED; 1950 Teilnahme am ersten Schriftstellerlehrgang des „Deutschen Schriftstellerverbandes“ in Bad Saarow; 1952 Umzug nach Berlin–Treptow; Mitarbeit an verschiedenen Zeitschriften u.a. Eulenspiegel, Frischer Wind; Arbeiten für Film, Fernsehen und Rundfunk; 1972 Visiting Associate Professor an der University of Texas, Austin; 1975 Writer in Residence and er University of Warwick; 1976 Juror für den Books Abroad/Neustadt–Prize in Norm Oklahoma; Mitunterzeichner der Biermann–Petition; 1977 Ausschluss aus der SED; 1979 Ausreise in die BRD; 1983 Stadtschreiber von Bergen–Enkheim; 1989 Stadtschreiber von Mainz; 1996 Austritt aus dem Westdeutschen PEN; Seit 1982 Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt; 1988 Mitglied der Freien Akademie der Hansestadt Hamburg; Korrespondierendes Mitglied des Collegium Europaeum Jenense.

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Reiner Kunze

kunzeDr. phil. h.c.  Reiner Kunze,  geb. 16.8.33 in Oelsnitz/Erzgeb. Bergarbeitersohn. 1951-55 Studium der Philosophie und Journalistik an der Universität Leipzig. 1955-59 wiss. Assistent m. Lehrauftrag. Aus polit. Gründen Abbruch der Universitätslaufbahn, Arbeit als Hilfsschlosser. Seit 1962 freiberufl. Schriftsteller. 1976 Ausschluß aus dem Schriftstellerverband der DDR. 1977 Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. 1988/89 Gastdozenturen für Poetik an den Universitäten München und Würzburg. Wohnt in Obernzell-Erlau bei Passau.

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Fred Kurer

kurerFred Kurer, geboren am 28. Mai 1936 in St. Gallen. Studium in Zürich, Wien und London. Dr. phil I. Journalist, Leiter der Kellerbühne St. Gallen (1967-74). Lehrer an verschiedenen Schulen: Deutsch, Englisch, Theater. Aufenthalte über längere Zeit in England, USA und Australien. Lebt und arbeitet, wenn nicht unterwegs, in St. Gallen. Fred Kurer war und ist auch Autor verschiedener Programme für Kleinbühnen, Kabarett, Radio und Fernsehen und arbeitet als Übersetzer aus dem Englischen und Amerikanischen.

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Gino Leineweber

leineweberGino Leineweber  lebt seit 1998 als Schriftsteller in Hamburg. 2003 bis 2008 Redakteur der Buddhistischen Monatsblätter (BM). Ab 1991 Mitglied der Deputation der Kulturbehörde Hamburg. Seit 2003 Vorsitzender der Hamburger Autorenvereinigung. Ab 2005 Stellvertretender Vorsitzender der Irmgard-Heilmann-Stiftung. Mitglied im VS Verband Deutscher Schriftsteller und der Jury des Hannelore-Greve-Literaturpreises.

Seit 2013 President of TSWTC (Three Seas Writers’ and Translators’ Council)

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Frederick A. Lubich

LubichFrederick A. Lubich, 1951 als Sohn mährischer Heimatvertriebener im schwäbischen Göppingen geboren und aufgewachsen. Studium der Germanistik und Anglistik in Stuttgart, Newcastle upon Tyne (England), Heidelberg, Cornell/Ithaka (Amerika) und University of California/Santa Barbara. Promotion 1983. Lehraufträge an der University of California in Santa Barbara, Brown University, University of Rhode Island, Columbia University, Haverford College, Rutgers University und Old Dominion University. Leiter der deutschen Abteilung an Haverford College und Rutgers University sowie der Fremdsprachenabteilung an Old Dominion University.

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Oliver Lubrich

Oliver Lubrich ist Professor für Germanistik und Komparatistik an der Universität Bern. Bis 2011 war er Juniorprofessor für Rhetorik am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie im Exzellenzcluster “Languages of Emotion” der Freien Universität Berlin. Gastdozenturen an der University of Chicago (2005), der California State University in Long Beach (2006), am Tecnológico de Monterrey in Mexiko (2007) und an der Universidade de São Paulo in Brasilien (2010), Fellowships in Freiburg (2014) und in Berlin (2017). Monographien über Shakespeares Selbstdekonstruktion (2001) und Post­kolo­niale Poetiken (2004, 2009). (mehr …)

Paul Michael Lützeler

Paul Michael Lützeler (* 4. November 1943 in Doveren, damals Kreis Erkelenz) ist ein deutsch-amerikanischer Germanist und Vergleichender Literaturwissenschaftler. Er lehrt als Rosa May Distinguished University Professor in the Humanities an der Washington University in St. Louis. (mehr …)

Jürgen Maehder

Prof. Dr. Jürgen Maehder, geb. 1950 in Duisburg, studierte Musikwissenschaft (Thrasybulos Georgiades; Stefan Kunze), Komposition (Günter Bialas), Philosophie (Arnold Metzger), Theaterwissenschaft (Klaus Lazarowicz), Opernregie (August Everding) und Germanistik (Walther Killy) in München und Bern, wo er 1977 mit der Dissertation Klangfarbe als Bauelement des musikalischen Satzes - Zur Kritik des Instrumen­tations­begriffes promoviert wurde. Seine Zeit als wissenschaftlicher Assistent verbrachte er am Deutschen Historischen Institut in Rom (1980-1982) und an der Universität Bern (1978-1979; 1982-1987). (mehr …)

Marko Martin

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAMarko Martin, geboren 1970 in Burgstädt/Sachsen, verliess als Kriegsdienstverweigerer im Mai 1989 die DDR und lebt nach längerem Aufenthalt in Paris als freier Schriftsteller in Berlin.

Neben zahlreichen literarischen und Reise–Reportagen erschienen von ihm u.a. die Bücher:Mit dem Taxi nach Karthago. Gedichte, Essays und Reiseprosa 1994, Orwell, Koestler und all die anderen. Essay 1999, Der Prinz von Berlin. Roman 2000.

Petra Mattfeldt

Petra Mattfeldt wurde 1971 geboren und wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sieabsolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Bremen.

Unter den Pseudonymen Caren Benedikt und Ellin Carsta wurden bereits mehrere historische Romane veröffentlicht.

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Hans Mayer

Mayer_HansGeboren am 16.9.1951 in Göppingen/Baden-Württemberg absolvierte ich 1971 das Abitur am Göppinger Hohenstaufen-Gymnasium.

Während der Schulzeit aktiv in einer lokalen Dritte-Welt-Gruppe. Studium der Soziologie, Volkswirtschaftslehre und der Anthropologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg/Breisgau (1971-1972). Dreimonatige Rundreise durch die USA.

Aufgrund meiner Kriegsdienstverweigerung Ableistung des Zivildienstes von 1972-1974. Nach dem Zivildienst in einem Heim für Geistig- und Körperbehinderte (in Südbaden) und einer Entwicklungshilfeorganisation (Dienst in Übersee, Stuttgart) Wiederaufnahme des Studiums der Soziologie, Politologie, Volkswirtschaftslehre  und des Völkerrechts an der Philipps-Universität in Marburg/Lahn (1974-1980) mit Abschluss als Diplom-Soziologe.

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Armin Mueller-Stahl

Armin_mueller-stahlArmin Mueller-Stahl, geb. am 17. Dezember 1930 in Tilsit, Ostpreußen, als drittes von fünf Kindern des ostpreußischen Bankbeamten Alfred Mueller-Stahl und dessen Frau Editha, geb. Maaß, ist ein deutscher Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller. Als einziger deutscher Filmschauspieler wurde ihm in beiden deutschen Staaten und in Hollywood größte Anerkennung zuteil. Mueller-Stahl wuchs in einer kunstliebenden Familie auf, in der man malte, zeichnete und gemeinsam musizierte. Sein Vater hatte ursprünglich Schauspieler werden wollen, er spielte am Tilsiter Theater mit und führte an den Geburtstagen seiner Familie eigene Sketche auf. Mueller-Stahl erlebte eine unbeschwerte Kindheit bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, zu dessen Beginn sein Vater eingezogen wurde. 1938 übersiedelte die Familie nach Prenzlau. Der Vater starb am 1. Mai 1945 in einem Lazarett im mecklenburgischen Schönberg. Nach Kriegsende kehrte die Mutter mit ihren Kindern in das niedergebrannte Prenzlau zurück, wo er bis 1948 die Schule besuchte.

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Herta Müller

Herta Müller (* 17. August 1953 in Nițchidorf, Volksrepublik Rumänien) ist eine deutsche Schriftstellerin, die im rumänischen Banat aufgewachsen ist und 1987 in die Bundesrepublik Deutschland ausreiste. In ihren Werken thematisiert Müller die Folgen der kommunistischen Diktatur in Rumänien. Ihre Familie gehörte zur deutschen Minderheit in Rumänien, sie wurde als Banater Schwäbin im Banat geboren. Von 1960 bis 1968 besuchte sie die deutsche Schule in Nițchidorf, hatte als Unterrichtsfach auch Rumänisch. Im Alter von 15 Jahren wechselte sie auf das deutschsprachige Nikolaus-Lenau-Lyzeum in Timișoara, wo sie die rumänische Sprache zu beherrschen begann. Nach dem Abitur studierte Müller von 1973 bis 1976 an der Universität des Westens Timișoara Germanistik und Rumänistik. (mehr …)

Wolfgang Müller

Wolfgang Müller wurde 1946 in Berlin geboren, studierte von 1968 bis 1972 Japanologie an der Humboldt Universität und arbeitete nach Abbruch des Studiums als freischaffender Übersetzer und Dolmetscher.  1974  Flucht nach Westberlin, dann Studium der Germanistik  an der University of Wisconsin in Madison. (mehr …)

Gerda Nischan

NischanGerda Nischan wurde 1940 in Frankenthal (Pfalz) geboren und besuchte die dortigen Schulen. 1958 ging sie ins Ausland, um sich weiterzubilden, zuerst in die Schweiz und danach für ein Sprachstudium nach England (Lower Cambridge Certificate, 1963).

1967 ging sie nach Amerika, um am deutschen Konsulat in Philadelphia als Sekretärin zu arbeiten. Erste englische und deutsche Veröffentlichungen in Amerika in Poetry Journals und  Anthologien mit mehreren Auszeichnungen (Awards der Poetry Society of Nordkarolina 1976, 1978, 1981 und 1983). Zahlreiche  Veröffentlichungen in den Publikationen der Society for Contemporary American Literature in German(SCALG) von 1976 bis 2012.

Gerda Nischan schreibt und veröffentlicht in zwei Sprachen und lebt in Nordkarolina.

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Paul Nizon

Paul_NizonPaul Nizon, geboren 1929 in Bern, lebt in Paris. Der »Verzauberer, der zur Zeit größte Magier der deutschen Sprache« (Le Monde) erhielt für sein Werk, das in mehreren Sprachen übersetzt ist, zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, u. a. 2010 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. (mehr …)

Hans-Christian Oeser

oeser_2Hans–Christian Oeser, M.A., geboren am 12.6.1950 in Wiesbaden, aufgewachsen in Kassel, Studium der Germanistik und Politologie in Marburg und Berlin (West). Lebt seit 1980 in Dublin, Irland, wo er zunächst an verschiedenen Hochschulen und am Goethe–Institut deutsche Sprache und Literatur unterrichtete. Arbeitet als freier literarischer Übersetzer, Reisebuchautor, Herausgeber von Fremdsprachentexten, Anthologien und Almanachen und als Publizist. Seine eigenen Veröffentlichungen umfassen Irland (mit M. Schmid, 1989); Dublin. Stadt und Kultur (mit J. Schneider u. R. Sotscheck, 1992); Treffpunkt Irland. Literarischer Reiseführer (1996); Irland (mit E. Wrba und R. Sotscheck, 1998); Oscar–Wilde–ABC (mit J. W. Rademacher, 2004) und Dublin. Ein Reisebegleiter (2005) (mehr …)

Susanna Piontek

piontek_110301Susanna Piontek, geboren 1963 in Bytom, Polen, dem vormaligen Beuthen in Oberschlesien.  Studierte Sprachlehrforschung, Amerikanistik und Geschichte an der Ruhruniversität Bochum. Vierjährige Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken.

Ausbildung zur Rundfunkredakteurin an der Journalistenschule “ifm” in Bruchsal (Radio aus Bruchsal).  Aufbau eines Service-Sekretariats an der Akademie für Alte Musik im Saarland, e.V.  Von 1996 – 2005 Literaturkritiken (Sachbücher) für den Saarländischen Rundfunk, Einsatz als Sprecherin bei Features und Synchronisationen, schriftstellerische Tätigkeit.

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Thomas Poeschel

PoeschelThomas Poeschel wurde 1957 in Würzburg geboren und wuchs im bayrischen Vor- Alpenland auf. Nach dem Abitur arbeitete er in Landschaftsgärtnerei, reiste während anderthalb Jahren durch Spanien, Nordafrika, den Mittleren Osten, Persien, Afghanistan nach Nordindien und Nepal und war als Lehrling bei archäologischen Ausgrabungen in Tel Anafa, Israel tätig. Studium der Ethnologie und Philosophie an der Ludwig- Maximilians-Universität, München sowie der Experimentellen Filmgestaltung an der HdK Berlin. Feldforschungen in der Sierra de Vilcabamba, Peru und in der Sierra de Nayar, Mexico. (mehr …)

Hans Poppel

poppelHans Poppel, geboren 1942 in Kempten. Schulzeit in Kempten und München. Studium an der Akademie der bildenden Künste, München. Bühnenbildassistent an der Bayrischen Staatsoper, München. Jazzmusiker. Mehrjährige Arbeit am Theater als Bühnen– und Kostümbildner. Seit Mitte der siebziger Jahre freischaffend, vorwiegend als Illustrator und Buchgestalter. Verschiedene Tätigkeiten als Karikaturist, Redakteur, Drehbuchmitarbeiter im Film– und Hörspielbereich, Pianist frei improvisierter Musik. Mehrfach Auszeichnungen als Illustrator von Kinder– und Jugendbüchern, darunter IBBY Ehrenliste und Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis. Seit 1987 in den USA. Mitglied des PEN–Zentrums deutschsprachiger Autoren seit 1994. Lebt und arbeitet, nach einigen Jahren in Concord/Massachussets, wieder in München. (mehr …)

Gertje Potash-Suhr

potash_suhrGertje Potash-Suhr ist in Norddeutschland aufgewachsen. Studium der Germanistik, Romanistik, Geschichte und Psychologie in Tübingen, Freiburg und Lausanne (Schweiz). Abschluss mit einer Licence des Lettres, Université de Lausanne. Fortsetzung des Germanistik–Studiums an der Universität of Illinois, Chicago und Urbana–Champaign. Abschluß mit einer Dissertation über die Lyrik Heinrich Heines. Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften sowie Sendungen bei Rundfunkanstalten. Veröffentlichung des Gedichtbandes GESANG IM FLUGZEUG im Verlag Klaus Guhl, Berlin, 1990, des Erzählbandes VERSUCH SICH IN IHN HINEINZUDENKEN im Verlag Klaus Guhl, Berlin, 1994, und des Gedichtbandes STANDBILD GROSSE LIEBE im Grupello–Verlag, Düsseldorf, 1996. (mehr …)

Utz Rachowski

rachowskiUtz Rachowski, geboren im Januar 1954 in Plauen, aufgewachsen in Reichen­bach/Vogtland. Mit 17 Jahren Ausschluß aus dem staatlichen Ju­gend­ver­band und Rausschmiß aus der Schule wegen Gründung eines Philosophieclubs. Bahnhofsarbeiter. Elektrikerlehre. Grundwehrdienst. Abitur. Kurzes Medizinstudium in Leipzig. Heizer.

1979 Verhaftung und Verurteilung zu 27 Monaten Gefängnis wegen fünf seiner Gedichte und der Verbreitung der Werke von Jürgen Fuchs, Reiner Kunze und Wolf Biermann. Klient von amnesty international. Ausbürgerung und Freikauf aus der Haft.

12 Jahre in Berlin–Kreuzberg. Studium Kunstgeschichte/Philosophie in Westberlin und Göttingen. In den neunziger Jahren Gründung und Redakteur einer Literaturzeitschrift in Dresden. Neben der Arbeit als Autor betreut er heute Opfer der DDR–Diktatur als Bürger-berater in Sachen Rehabilitierung im Auftrag des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi–Unterlagen.

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Lutz Rathenow

Lutz_Rathenow_(2005)_by_Guenter_PrustLutz Rathenow, geboren 1952 in Jena, damals DDR. Studium Germanistik und Geschichte an der Universität Jena. 1976 erzwungene Exmatrikulation aus politischen Gründen. Transport-arbeiter. 1980 Verhaftung und dreimonatiges Ermittlungsverfahren wegen seines ersten im Westen erschienenen Buches

Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet. Zahlreiche Veröffentlichungen in der Bundes-republik, Übersetzungen in andere europäische Sprachen. Gastvorlesungen in den USA. Lebt als freier Schriftsteller und Redakteur einer Zeitschrift in Berlin.

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Axel Reitel

Axel_Reitel_(2010)_web

Axel Reitel, geboren 1961 in Plauen / Vogtland, aufgewachsen in einer von der SAG Wismut geprägten Familie. Zu den frühen Gedichtthemen gehören der im DDR-Alltag zutage tretende Ost-West-Zwiepalt.

1978 und 1981 Inhaftierung durch das Ministerium für Staatssicherheit und zu sechs Monaten Jugendhaft beziehungsweise 48 Monaten Gefängnis verurteilt. Auf Vermittlung des Bruders Ralf Reitel, der zu dieser Zeit als Schauspieler in Rudolstadt engagiert ist, ab 1981 Klient von Amnesty International. Die Betreuung geschieht durch die schwedische Gruppe von AI. Am 17. Dezember 1981 aktive Beteiligung am Hungerstreik von insgesamt 350 politischen Häftlingen im Zuchthaus Cottbus, aus Protest gegen die Verhängung des Kriegsrechts in Polen und aus Sympathie mit der polnischen Gewerkschaft Solidarnosz.

Copyright: Jo Berghammer (mehr …)

Peter Rosenthal

Peter Rosenthal_lowDr. Peter Rosenthal ist 1960 in Arad, Rumänien, geboren und im Alter von dreizehn Jahren nach Deutschland ausgereist. Nach seinem Medizinstudium in Köln hat er sich dort als Arzt niedergelassen. (mehr …)

Tuvia Rübner

Tuvia Ruebmer

Tuvia (zu deutsch Tobias) Rübner, 1924 in Bratislava-Pressburg geboren, die Muttersprache deutsch, entkam als einziger seiner Familie im letzten Augenblick dem Meuchelmassen- und Raubmord ins damalige Palästina, das heutige Israel. «Es ist Zufall, dass ich lebe», sagt er.

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Teresa Ruiz-Rosas

ruizgalinTeresa Ruiz Rosas wurde 1956 in Arequipa (Peru) als Tochter einer Schauspielerin und eines Lyrikers geboren. Dort besuchte sie das Peruanisch-Deutsche Gymnasium und entwickelte durch die Mitarbeit in der elterlichen Buchhandlung ihr Interesse für Literatur und Kultur. Sie studierte Sprachwissenschaft, Germanistik, Romanistik, ungarische Philologie und Über-setzung an den Universitäten in Arequipa, Budapest, Barcelona und Freiburg im Breisgau. (mehr …)

Susanne Schädlich

Susanne Schädlich wurde 1965 in Jena geboren. Sie  ist Schriftstellerin und Übersetzerin. 2009 veröffentlichte sie den Bestseller »Immer wieder Dezember – Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich«. 2011 erschien ihr Buch »Westwärts, so weit es nur geht«, 2014  Herr Hübner und die sibirische Nachtigall. Roman. Droemer, München und 2017 Briefe ohne Unterschrift. Wie eine BBC-Sendung die DDR herausforderte. Knaus, München. Im Jahr 2015 erhielt sie den Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis. Foto:Susanne Schleyer

Margot Scharpenberg

scharpenbergMargot Scharpenberg geboren 1924 in Köln; Diplombibliothekarin; kam mit ihrem deutschen Ehemann, Dr. Klaus F. Wellmann, zuerst 1957 für 1 Jahr in die USA. 1960 nach Ottawa, Unterricht im Deutschen Sprachlabor der Carleton University; seit 1962 in New York, das auch nach dem Tod des Ehemanns (1980) Hauptwohnsitz blieb. 2 x jährlich für 2 Monate in Deutschland. Mitglied von GBDOK und WIG (Coalition of Women in German). Seit 1957 3 Prosa– und 26 Lyrikbände, darunter 10 zur bildenden Kunst. (mehr …)

Udo Scheer

scheerUdo Scheer, geboren am 03.10.1951 in München, 1960 Übersiedelung in die DDR, 1970 Aufnahme des Studiums zum Diplomingenieur an der Friedrich–Schiller–Universität Jena, 1974 Abschluß des Studiums, Mitglied im 1975 verbotenen Arbeitskreis Literatur Jena, Operative Bearbeitung durch die Staatssicherheit, Veröffentlichungen literarischer Arbeiten wurden bis 1989 in der DDR weitgehend verhindert, seit 1993 freiberuflicher Schriftsteller und Publizist, 1995–2001 Gründungsvorsitzender der Geschichtswerkstatt Jena e.V., Mitglied im Autorenkreis der Bundesrepublik. (mehr …)

Heinz Schneeweiss

schneeweissHeinz Schneeweiss, geboren am 21. Februar 1930 in Bregenz/Österreich; verließ im Alter von zehn Jahren das Elternhaus; Gymnasium in Bregenz und Feldkirch; bis 1964 Lehrer im Österreichischen Schuldienst; danach Übersiedelung nach Rotterdam; 1964–68 Studium der Germanistik und der niederländischen Literatur. 1950–52 Bibliothekspraxis; 1952–56 Akademischer Mitarbeiter; Deutschlehrer und Übersetzer; seit 1974 Bibliothekar am Goethe–Institut Rotterdam; Mitarbeiter beim belgischen Rundfunk und bei Inter Nationes (Bonn). Seit 1964 Mitglied des Niederländischen Schriftstellerverbandes; seit 1978 Mitglied der Maatschappil der Niederlandse Letterkunde; seit 1989 Landesverband Niedersachsen (IG); Seit 1982 Mitglied des Internationalen P.E.N., London. (mehr …)

Thomas B. Schumann

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAThomas B. Schumann, geboren am 6. Februar 1950 in Köln-Lindenthal. Abitur 1968. Buchhandelstätigkeit. Studium der Literaturwissenschaft und Geschichte in Köln, Bonn, München und Wuppertal.

Seit 1970 vielfältige Pressearbeit bei verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen (Die Zeit, FAZ, NZZ, Die Weltwoche, Publik, Allgemeinejüdische Wochenzeitung, Aufbau u. a.). Vorträge und Lesungen in Kulturinstitutionen. Ausrichtung literarischer Ausstellungen aus seiner umfangreichen Sammlung zur Exilliteratur und zur Gruppe 47 im Rathaus der Stadt Köln, Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf u. a. 1991 Initiator der gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung vergessener und exilierter Literatur e. V., seitdem deren Vorsitzender. (mehr …)

Boris Schumatsky

schumatskyBoris Schumatsky wurde 1965 in Moskau geboren und zog Anfang der Neunziger Jahre in die Bundesrepublik.

In seinem Buch »Silvester bei Stalin« erzählte er die Geschichte seiner Familie in der Zeit der russischen Revolution, des Stalinterrors und des Zweiten Weltkriegs.

Boris Schumatsky engagierte sich für humanitäre und politische Projekte im Osten Europas.

Er schreibt auch Essays für das deutschsprachige Feuilleton und Hörfunkfeatures.

Langvita

Benjamin Stein

Benjamin Stein, geboren 1970 in Ostberlin, studierte Judaistik und Hebraistik in Berlin und arbeitet als Berater im Bereich Informationstechnologie. Seit 2006 betreibt er das literarische Weblog Turmsegler (https://turmsegler.net). Veröffentlichungen von Gedichten und Erzählungen begannen bereits 1982, noch in der DDR. Der Debüt-Roman »Das Alphabet des Juda Liva« erschien 1995 im Zürcher Ammann-Verlag. (mehr …)

Guy Stern

stern_2Guy Stern, geboren 1922 in Hildesheim als Günther Stern. Emigrierte 1937 mit Hilfe eines Onkels aus St. Louis und des amerikanischen Konsuls in Hamburg als einziges Mitglied seiner fünfköpfigen Familie in die USA. Alle Bemühungen, seine Familie in die USA nachzuholen, scheiterten. Sterns Eltern und Geschwister wurden deportiert und starben im Warschauer Getto. Ab 1940 studierte Stern zunächst Romanistik, später Germanistik. 1942 meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst, wurde aber erst später eingezogen. 1944 landete er drei Tage nach Invasionsbeginn mit den sogenannten Ritchie Boys, einer überwiegend aus Emigranten gebildeten Spezialeinheit des Militärnachrichtendienstes, in der Normandie und verhörte bis Kriegsende deutsche Kriegsgefangene und Überläufer. Er erhielt dafür den Bronze Star. (mehr …)

Paul Tischler

TischlerPaul Tischler, geboren am 21. März 1946 in Metzenseifen, Zips (heutige Slowakei), lebt seit dreißig Jahren in München. Er stammt aus einer Gegend unter der Hohen Tatra, der östlichen Slowakei, die zahlreiche literarisch und politische bedeutende Persönlichkeiten deutscher Sprache hervorgebracht hat, darunter der Verleger Samuel Fischer, die Schriftsteller Sándor Márai (eigentlich Sándor Károly Henrik Grosschmid de Mára, Pseudonym: Alexander Marai), Andreas Okopenko und Ilma Rakusa sowie der frühere Staatspräsident der Slowakei, Rudolf Schuster. Als freischaffender Schriftsteller, Journalist und Literaturhistoriker widmet sich Tischler insbesondere dieser literarischen Landschaft, aber auch der deutschsprachigen Literatur im Auslands überhaupt, etwa in Israel. Zahlreiche Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften, Jahrbüchern und Lexika. (mehr …)

Stephen Tree

treeStephen Tree wurde 1949 in Zürich geboren – daher der Akzent; sein Vater kam aus London – daher der Name. Er machte in der Schweiz Abitur und besuchte die Regieklasse der Schweizerischen Schauspielakademie Zürich. Danach kam er nach Deutschland, zuerst nach Bielefeld, dann an die Schaubühne Berlin, wo er mit Robert Wilson und Peter Stein zusammenarbeitete, u. a. bei der Komödie Der Streit von Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux (dt. von Stephen Tree, 1982). Seit zwanzig Jahren freier Regisseur, Dramaturg, Übersetzer und Autor. Zahlreiche Features über literarische, musikalische, politische und sehr viele jüdische Themen. (mehr …)

Georg Stefan Troller

trollerGeorg Stefan Troller,  geboren in Wien, Dezember 1921, als Sohn eines jüdischen Kaufmanns. 1938 ausgewandert über Prag, Marseille und Casablanca in die USA. 1943 – 1946 amerikanischer Soldat, zuletzt Besatzer in Deutschland. 1946 – 1949 literarisches Studium an der Universität von Kalifornien und der Columbia in New York. Danach zurück nach Europa. Lebt seit 1949 in Paris. Rundfunkreporter für alle deutschen Sender. Seit 1957 auch Fernsehen. 1962 – 1971 fünfzig Sendungen Pariser Journal für den WDR. Danach 70 Sendungen Personenbeschreibung – zumeist halbstündige Fernsehportraits – für das ZDF. Seit 1996 Dokumentarfilme für die Kickfilm–Produktion München, darunter Mord aus Liebe, 1996; Selbstbeschreibung, 2001; Tage und Nächte in Paris, 2004. (Bild aus Wikipedia) (mehr …)

Eugenie Trützschler von Falkenstein

Dr. Eugenie Trützschler von Falkenstein - Eugenie Fügnerová wurde 1950 in Prag; 1967 Emigration nach München; 1968 politisches Asyl; 1969 Examen als staatliche anerkannte Krankenschwester; 1972 Abitur; 1974 Erste Lehramtsprüfung mit Schwerpunkten Deutsch und Geschichte; 1976 Diplom in politischen Wissenschaften an der Universität München mit der Arbeit „Föderalismus in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Verfassung im Vergleich mit der Verfassung der Volksrepublik Jugoslawien“; 1980 Promotion an der Universität München in Geschichte über das Thema: „Kampf der Tschechen im Spiegel der Presse 1861-1879“; 1983 Zweite Lehramtsprüfung, anschließend bis 1992 im bayrischen Schuldienst mit Schwerpunkt Deutsch für Ausländer; 1991-1992 Fortbildung: Deutsch als Zweitsprache mit Türkisch; von 1992 bis 2013 im Thüringer Staatsdienst. Seit 1992 Dozentin an der TU Ilmenau mit Schwerpunkten staatsrechtliche Fragen der Osterweiterung der EU sowie Fragen der Minderheiten Europas. (mehr …)

Tereza Vanek

Dr. Tereza Vanek wurde 1966 in Prag geboren und kam als kleines Kind zusammen mit den Eltern nach München.

Zunächst verschlang sie die üblichen Kinder- und Mädchenbücher, doch die Mutter ermunterte sie, sich auch die Klassiker der Weltliteratur vorzunehmen. Fasziniert von epischer Breite und tiefgründigen Charakteren begann sie schon bald, sich eigene Geschichten auszudenken. Dabei begeisterte sie sich für vergangene Epochen, fremden Kulturen und Frauen, die gegen Normen verstießen. Als Teenager wagte ich meine ersten Schreibversuche, verfasste Geschichten über Kämpferinnen für das Frauenwahlrecht im 19. Jahrhundert usw. Gleichzeitig schloss sie die Schule ab und begann ein Studium der Anglistik, Romanistik und Slawistik. Während dieser Zeit verbrachte sie auch ein Jahr in Frankreich. Sie promovierte über das Thema der Darstellung verbrecherischer Frauen im englischen Drama des 17. Jahrhunderts. Mit einem Dr. phil. vor dem Namen war sie zwar hoch qualifiziert, doch auf dem Arbeitsmarkt nicht unbedingt gefragt. Zunächst trieben Neugier und Abenteuerlust sie wieder ins Ausland. Sie arbeitete in London, dann im postkommunistischen Prag als Fremdsprachenlehrerin. Schließlich kehrte sie nach München zurück und begann nach dem richtigen Beruf zu suchen. So unterrichtete sie weiter Sprachen, übersetzte, war außerdem Call Center Agent und Teamassistentin. Außerdem verkaufte sie im Internet nostalgische Kleidung, ihre zweite Leidenschaft neben der Literatur. Doch der Wunsch, Bücher zu schreiben, kristallisierte sich immer klarer heraus. Im September 2007 kam es zur Veröffentlichung des Debütromans „Schwarze Seide“. Im Jahr 2008 dann „Die Träume der Libussa“ (Ullstein)  erschienen.  Es folgten zahlreiche weitere Romane.wie z.B. 2010 "Die Dichterin von Aquitanien" und 2013 "Der Duft des Regenwalds" (Piper). (Goldmann)

Fred Viebahn

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Fred Viebahn, 1947 in Gummersbach geboren und in Köln aufgewachsen, hat seit 1981 seinen ständigen Wohnsitz in den USA. 1969 wurde sein erster Roman, Die schwarzen Tauben, zum "Buch des Monats" gewählt. Neben mehreren anderen Auszeichnungen erhielt er 1973 den Förderpreis der Stadt Köln, 1976 ein Villa–Massimo–Stipendium, ebenfalls 1976 ein Fulbright–Stipendium als Gastautor an der University of Iowa, wo er seine zukünftige Frau Rita Dove kennenlernte, und 1979 eine Mishkenot Sha'ananim–Residenz der Jerusalem Foundation. Von 1974 bis 1976 gehörte er dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) an. The Stain, die revidierte amerikanische Fassung seines in Deutschland 1979 veröffentlichten Romans Die Fesseln der Freiheit, erschien 1988. Seit 1989 lebt Fred Viebahn in Charlottesville, Virginia. Ausführlichere Daten gibt es auf seiner Homepage.

Deborah Vietor-Engländer

vietorDeborah Vietor-Engländer, geboren und aufgewachsen in London. Studium an der Universität London, B.A. Tätigkeit beim BBC German Service und an der Polytechnic of Central London. Forschungsarbeit an der Fontane–Briefausgabe. Promotion in Tübingen. Bis 1992 an der Universität des Saarlandes, seitdem an der Technischen Universität Darmstadt. (mehr …)

Christina Viragh

viraghChristina Viragh, geboren am 23. Januar 1953 in Budapest, emigierte Christina Viragh 1960 in die Schweiz und besuchte das Gymnasium der Kantonsschule Luzern. Nach der Matura studierte sie 1973-74 Kunstgeschichte sowie französische und englische Literatur an der Universität Fribourg, ab 1974-80 Philosophie, französische und deutsche Literatur an der Universität Lausanne, wo sie mit Licence ès lettres (Lic.phil.I) abschloß.

Schon während des Studiums begann Christina Viragh mit ihrer Mitarbeit beim Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, ab 1980-85 als freie Journalistin und Lehrerin für Französisch mit Wohnsitz in Zürich, Steckborn und Schaffhausen.1982 Beginn der Übersetzertätigkeit. Reisen in Asien und den USA. 1985-87 Teaching Assistant für Französisch an der University of Manitoba, Winnipeg, Kanada, Beginn der schriftstellerischen Arbeit. (mehr …)

Inge von Weidenbaum

weidenbaumInge von Weidenbaum, geboren in Kaschau (Kosice) / Slowakei. Juni 1945 Vertreibung. Kindheit, Schule und Studium in München. Seit 1963 Lektorin, Übersetzerin, Herausgeberin, Autorin. Arbeit für die Verlage Piper, Hanser, Fink in München. Sowie Suhrkamp & Insel in Frankfurt a.Main, Diogenes in Zürich, Wassmann aus Bremen, Wagenbach in Berlin, Edizione SE in Mailand u.a. Dozentin für "Neuere und Zeitgenössische Deutsche Literatur" an den Universitäten Gabriele d´Annunzio, Pescara (1983 – 89) und Cassino (1997 – 2000). (mehr …)

Ruth Weiss

weissRuth Weiss, geboren 1924 in Fürth, musste mit ihrer jüdischen Familie 1936 nach Südafrika emigrieren. Die Familie lässt sich in Johannesburg nieder. Nach Tätigkeit in einem Anwaltsbüro, bei einer Versicherung und einem Verlag, begann sie 1954 für verschiedene internationale Zeitungen und Zeitschriften zu schreiben. Sie setzt sich als Journalistin in Südafrika gegen die Apartheid ein, schreibt gegen das Apartheidssystem. In Südafrika wird sie zur Persona non grata erklärt und darf nicht mehr nach Südafrika reisen. Dann Tätigkeit in Südrhodesien. Sie begleitete die Unabhängigkeit Zimbabwes, verlässt auch dieses Land, lebt dann in England, Deutschland und Sambia. Ruth Weiss bereiste fast alle Länder Afrikas. 1989 lebt sie auf der Isle of Wight. Heute lebt Ruth Weiss wieder in Deutschland und publiziert Romane und andere Werke. (mehr …)

Fedora Wesseler

Fedora Wesseler stammt aus Köln und studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Italienisch in Dijon, Perugia, Mainz und Paris. Während des Studiums war sie als Regieassistentin bei der Ruhrtriennale und den Salzburger Festspielen tätig und übernahm erste literarische Übersetzungen ins Deutsche und Französische. Von 2004 bis 2006 war sie Mitglied der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2011 Promotion summa cum laude an der Sorbonne mit einer Arbeit zu Oper und Theater um die Jahrhundertwende (Dramaturgies du Sublime entre théâtre et opéra, 1890-1939). Es folgten Engagements als Dramaturgin am Opernhaus Zürich, dem Theater Bielefeld und den Salzburger Festspielen. Foto: Copyright Jochen Quast (mehr …)

Livia Käthe Wittmann

wittmannLivia Käthe Wittmann wurde 1938 in Berlin geboren, Jugend in Budapest. Studium der Literaturwissenschaft in Budapest und Berlin. Promotion 1964 in Budapest. 1964–1967 Alexander von Humboldt Stipendiatin in Tübingen. Danach drei Jahre in Melbourne, Australien, Lehrtätigkeit an der Monash University im Fach Germanistik. 1971–2002 Lehrtätigkeit als Professorin an der University of Canterbury, Christchurch, Neuseeland. Seit 2002 der University of Auckland, Neuseeland, als Forschungsprofessorin angegliedert. (mehr …)

Peter Wortsman

Der in 1952 in New York geborene Sohn österreichisch-jüdischer Emigranten, Peter Wortsman, wurde zwei-sprachig in Deutsch und Englisch, d. h. sprachverwirrt  erzogen. Er ist Autor von Romanen (Cold Earth Wanderers, 2014), Erzählbänden (A Modern Way to Die, 1991, zweite Ausgabe, 2019; Footprints in Wet Cement, 2017; Stimme und Atem/ Out of Breath, Out of Mind, 2019), Theaterstücken (Burning Words, uraufgeführt 2006, Foto: Ricky Owens (mehr …)

Rainer Würth

Rainer Würth wurde 1967 in Pforzheim geboren. Nach Studium und Volontariat arbeitet er als Lokaljournalist, ehe er im Sommer 2001 alle Zelte abbricht und ein Jahr lang durch die Südsee reist. Nach seiner Rückkehr verlegt er sich – neben dem Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten – auf die Reiseliteratur und den Reisejournalismus. Sein bevorzugtes Ziel sind Inseln. Seine Reportagen liest man u.a. in der FAZ, Neue Zürcher Zeitung, taz, Der Tagesspiegel, abenteuer und reisen oder in der Presse (Wien). (mehr …)

Hans Dieter Zimmermann

Geboren am 29. Juli 1940 in Bad Kreuznach. Stefan George Gymnasium in Bingen am Rhein. Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Mainz und Berlin (Freie und Technische Universität). Promotion bei Walter Höllerer an der TU Berlin mit einer Arbeit zur politischen Rhetorik (Die politische Rede, drei Auflagen im Kohlhammer Verlag Stuttgart). Journalistische Tätigkeit bei Hörfunk und Fernsehen. (mehr …)

Richard Zipser

Richard Zipser wurde 1943 in Baltimore, Maryland geboren, promovierte in Germanistik an der Johns Hopkins University, lehrte von 1969 bis 1986 am Oberlin College (Oberlin, Ohio). Von 1986 bis 2013 leitete er das Institut für Fremdsprachen und –literaturen an der University of Delaware (Newark). (mehr …)