Tomas M. Mielke

Tomas M. Mielke ist in Berlin und Los Angeles zu Hause und hat in Russland studiert, geforscht und gearbeitet. Sein Studium der Slavistik und Linguistik hat er an der Freien Universität Berlin abgeschlossen. Er ist aktives Mitglied der VG Wort in Deutschland.

Bei seiner Tätigkeit als Autor, Lektor und Übersetzer sowie als Dozent in Kalifornien und Deutschland treiben ihn vor allem zwei Fragen an: Wie kann – in mono- und interkultureller Kommunikation – weniger aneinander vorbeigeschrieben werden? Wie werden Macht und Hierarchien durch Sprache zementiert?

Die fröhliche Seite von Sprache entdeckt er beim Erstellen von Untertiteln für Entertainmentformate und Filme. Ein Hauptaugenmerk legt er jedoch auf die Dokumentation, wie mithilfe von Sprache Repressionen z. B. auf LGBT-Menschen ausgeübt werden, also die sprachliche Manifestation von Herrschafts­techniken mit dem Ziel sozialer Marginalisierung in unterschiedlichen Ländern und Gesellschaften.

 

 

Tomas M. Mielke is at home in Berlin and Los Angeles and has studied, researched, and worked in Russia. He completed his studies of Slavic Languages and Literatures as well as Linguistics at Freie Universität Berlin. He is an active member of VG Wort in Germany.

In his work as an author, editor, and translator as well as a lecturer in California and Germany, he is driven by two questions in particular: How to write less past each other in mono- and intercultural communication? How are power and hierarchies cemented through language?

He discovers the joyful side of language when creating subtitles for entertainment formats and films. However, he focuses on documenting how language is used to repress, for example, LGBT people, i.e. the linguistic manifestation of suppression techniques aimed at social marginalization in different countries and societies.