Teresa Ruiz-Rosas

ruizgalinTeresa Ruiz Rosas wurde 1956 in Arequipa (Peru) als Tochter einer Schauspielerin und eines Lyrikers geboren. Dort besuchte sie das Peruanisch-Deutsche Gymnasium und entwickelte durch die Mitarbeit in der elterlichen Buchhandlung ihr Interesse für Literatur und Kultur. Sie studierte Sprachwissenschaft, Germanistik, Romanistik, ungarische Philologie und Über-setzung an den Universitäten in Arequipa, Budapest, Barcelona und Freiburg im Breisgau.

Teresa Ruiz Rosas arbeitete neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit u.a. als Lehrbeauftragte und Lektorin im Romanischen Seminar in Freiburg, als Filmadapteurin und Lektorin für die Deutsche Welle und als Journalistin für Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunk. Mit ihren zwei Kindern lebt sie seit 1999 in Köln. Seit 2001 ist sie Lehrbeauftragte für spanische Literatur und Sprache an der Universität Köln, freiberufliche Übersetzerin, Journalistin und Autorin. 2003 erhielt sie ein Autorenstipendium der Stiftung Kunst&Kultur NRW und schreibt seitdem an ihrem neuen umfangreichen Roman, der zur Veröffentlichung ansteht.

Einige ihrer Erzählungen, Kurzgeschichten, Essays und der Roman „Der Kopist“ sind im spanischsprachigen Ausland verlegt und ins Deutsche, Niederländische und Englische übersetzt worden. Autoren wie W.G. Sebald, Nicholas Shakespeare, Soma Morgenstern und Botho Strauß wurden von ihr ins Spanische übertragen. Seit 1974 hat sie viele internationale Preise erhalten: u.a. 1996 den Förderpreis „Tigre Juan“ für erste Romane in Oviedo/Spanien; 1999 den Instituto-Cervantes-Preis des Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerbs „Juan Rulfo“; Preise von Radio France Internationale und dem Centro Cultural de México in Paris.