Ruth Weiss

weissRuth Weiss, geboren 1924 in Fürth, musste mit ihrer jüdischen Familie 1936 nach Südafrika emigrieren. Die Familie lässt sich in Johannesburg nieder.

Nach Tätigkeit in einem Anwaltsbüro, bei einer Versicherung und einem Verlag, begann sie 1954 für verschiedene internationale Zeitungen und Zeitschriften zu schreiben. Sie setzt sich als Journalistin in Südafrika gegen die Apartheid ein, schreibt gegen das Apartheidssystem.

In Südafrika wird sie zur Persona non grata erklärt und darf nicht mehr nach Südafrika reisen. Dann Tätigkeit in Südrhodesien. Sie begleitete die Unabhängigkeit Zimbabwes, verlässt auch dieses Land, lebt dann in England, Deutschland und Sambia. Ruth Weiss bereiste fast alle Länder Afrikas. 1989 lebt sie auf der Isle of Wight.

Heute lebt Ruth Weiss wieder in Deutschland und publiziert Romane und andere Werke.

Veröffentlichungen:

Feresia (1988)
Menschen werfen Schatten (1989)
Wege im harten Gras (Autobiographie; 1994)
Die Reise nach Gaborone (1997)
Sascha und die neun alten Männer (1997)
Geteiltes Land (1997)
Nacht des Verrats (2000)
Meine Schwester Sara (2002)
Blutsteine (2003)
Der Judenweg (2005)
Die Nottaufe (2006)