Dieter Schlesak

schlesakDieter Schlesak, geboren 1934 in Transsylvanien, Rumänien. Schlesak ist ein bekannter deutscher Lyriker, Essayist, Romancier, Publizist und Übersetzer. Lebt seit 1973 in der Toskana und in Stuttgart. Mitglied des deutschen P.E.N.–Zentrums und des PEN–Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland.

Werke (Auswahl):

Lyrik:

„Weiße Gegend“, Rowohlt, Reinbek 1981; „Aufbäumen. Gedichte und ein Essay“, Rowohlt, Reinbek 1990; „Landsehn“, Druckhaus Galrev. Berlin 1997; „Tunneleffekt.“ Mit einem Nachwort „Fragmente zu einer posthumen Poetik“, ebenfalls Druckhaus Galrev, Berlin 2000; „Lippe Lust. Poesia erotica“; Weiße Gegend, Gedichte, Lyrik–Edition 2000, Hrsg. Heinz Ludwig Arnold, München 2000; LOS. Reisegedichte, München 2002; Herbst Zeit Lose, Liebesgedichte, München 2006; alle vier Bände bei: Buch&medi@ GmbH, München; Sette volte sete. Grenzen Los. Oltre limite. Hrsg. Stefano Busellato, Lyrik–Werkauswahl italienisch–deutsch, Edizioni ETS, Pisa 2006.

Essays und Prosa:

„Visa, Ost West Lektionen“, S. Fischer, Frankfurt 1970; „Geschäfte mit Odysseus“, Hallwag, Bern 1972; Bildmeditationen in: ”Das Neue Licht Michelangelos”, Kunstdruckdokumentation der renovierten Sixtinischen Kapelle, 3 Bde. 1989–1991; Există o viaţă după moarte, Bucureşti, 2001.

Romane:

1986: ”Vaterlandstage” (1995 rumänisch: ”Zile acasã”); Der Verweser. Roman, Allitera Verlag, München 2002; Eine Transsylvanische Reise, EDITION KÖLN, Köln 2004; Romans Netz, Roman, EDITION KÖLN, Köln 2004.

Essays über Literatur, Grenzphänomene und Religion. Hörspiele und andere Arbeiten für das Radio (vor allem über psychiatrische Kliniken, Patientenkunst, über Meditation.) Historisch schließt an Vaterlandstage der Essayband Wenn die Dinge aus dem Namen fallen (1991) an, der die „enteignete“ Revolution von 1989 untersucht (rumänisch: Revolta morţilor, Bukarest 1998, italienisch: Bandiere bucate, Bergamo, 1997) gefolgt von dem synoptischen Journal Stehendes Ich in laufender Zeit (1994), das den europäischen Nach–Wende–Geist bis 1993 kritisch ausleuchtet; Zeuge an der Grenze unserer Vorstellung, Porträts, Studien und Essays, München 2005; Übersetzer– und Herausgebertätigkeit. Essays über rumänische Literatur und Philosophie; mehrere Herausgaben seit 1969: Nichita Stãnescu: ”11 elegii/11 elegien”, Bukarest und Norii, New York, 2002. Elf Elegien, Übersetzung und Nachwort: Metapoesie der roten Zeit, Ludwigsburg 2005, Gefährliche Serpentinen, Rumänische Lyrik der Gegenwart, 1998. Fortsetzung: Addenda corrige in: orte, Schweiz, Sonderheft Rumänien, Dezember 2005.

Preise/Stipendien:

Für das Gesamtwerk die Ehrengabe der Schillerstiftung/Weimar, 2001; Dr. h.c. der Universität Bukarest, 2005