Benjamin Stein

Benjamin Stein, geboren 1970 in Ostberlin, studierte Judaistik und Hebraistik in Berlin und arbeitet als Berater im Bereich Informationstechnologie. Seit 2006 betreibt er das literarische Weblog Turmsegler (https://turmsegler.net). Veröffentlichungen von Gedichten und Erzählungen begannen bereits 1982, noch in der DDR. Der Debüt-Roman »Das Alphabet des Juda Liva« erschien 1995 im Zürcher Ammann-Verlag.

Nach einem mehrjährigen Ausflug in den Journalismus als Redakteur und Korrespondent mehrerer deutscher und US-Computerzeitschriften markierte 2010 der Roman »Die Leinwand« bei C. H. Beck den bislang größten Erfolg. Es folgten die Romane »Replay« (2012, C. H. Beck) und »Das Alphabet des Rabbi Löw« (2014, Verbrecher Verlag), eine überarbeitete Neuausgabe des Debüts. Ebenfalls im Verbrecher Verlag erschien 2015 »Ein anderes Blau« (Prosa für 7 Stimmen). Benjamin Stein ist auch publizistisch tätig, so u. a. 2008-2010 als Inhaber des Autorenverlags edition neue moderne sowie als Herausgeber des Gesamtwerks von Charlotte Grasnick (2010, Verbrecher Verlag). Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet und in 12 Sprachen übersetzt. Benjamin Stein ist verheiratet, Vater von vier Kindern und lebt mit seiner Familie in München.

 

Publikationen:

  • Der Libellenflügel. Roman. Teilveröffentlichung in Temperamente. Berlin: Neues Leben, 1989.
  • Yatir (Theaterstück). 1990.
  • OS/2 Warp Version 3 ohne Kopfschmerzen (Fachbuch), Markt+Technik Verlag, Haar bei München 1995
  • Das Alphabet des Juda Liva (Roman), Ammann Verlag, Zürich 1995
  • Das Alphabet des Juda Liva (Roman), dtv, München 1998
  • Literarische Weblogs (Anthologie), Hrsg./Autor, edition taberna kritika, Bern 2008
  • Ein anderes Blau (Prosa für 7 Stimmen), Edition Neue Moderne, München 2008
    (Hrsg.) Charlotte Grasnick: So nackt an dich gewendet (Gesammelte Gedichte), Verbrecher Verlag, Berlin 2010
  • Die Leinwand (Roman), C. H. Beck, München 2010, 2012 als Taschenbuch bei dtv
  • Replay (Roman), C. H. Beck, München 2012, 2015 als Taschenbuch bei dtv
  • Das Alphabet des Rabbi Löw (Roman, vollständig umgearbeitete Neufassung von Das Alphabet des Juda Liva), Verbrecher Verlag, Berlin 2014,
  • Ein anderes Blau (Prosa für 7 Stimmen), überarbeitete Ausgabe, Verbrecher Verlag, Berlin 2015

 

Auszeichnungen:

1991    Weddinger Jugendliteraturpreis
1992    Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste
1992    Arbeitsstipendium des Berliner Senats
1993    Teilnahme am Bachmann-Wettbewerb Klagenfurt
1993    Arbeitsstipendium des Deutschen Kulturfonds
1994    Arbeitsstipendium des Deutschen Kulturfonds
1996    Förderpreis des Kulturkreises beim Bundesverband der Deutschen Industrie
2010    Kunstförderpreis Literatur des Freistaats Bayern
2010    Tukan-Preis