Adrian Kasnitz

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Adrian Kasnitz, geboren am 10. 1.1974 in Orneta, Ermland, wuchs in Lüdenscheid auf und studierte in Köln und Prag. Er schreibt Lyrik, Prosa, Essays und beschäftigt sich mit Photographie und Geschichte. Seine Gedichte sind in zahlreichen Literaturzeitschriften und Sammelbänden erschienen, so in Der Große Conrady. Seit 2000 betreibt er den Verlag Parasitenpresse, in dem mittlerweile ca. 100 Titel, vornehmlich Lyrik erschienen sind. Kasnitz war Mitorganisator der Lesebühne am Brüsseler Platz und ist seit 2010 Gastgeber des Literaturklub Köln. Bei der Kommunalwahl 2014 wurde Kasnitz als Vertreter der Wählergemeinschaft Deine Freunde in die Bezirksvertretung Innenstadt der Stadt Köln gewählt.

Adrian Kasnitz schreibt Lyrik und Prosa, veröffentlicht Essays und Rezensionen, übersetzt (aus dem Englischen, Französischen, Griechischen, Lettischen und Spanischen), photographiert und ist als Herausgeber, Literaturberater und Moderator tätig. Er lebt in Köln und Queetz. Im Ermland geboren, wuchs er dort und in Westfalen auf. Nach dem Studium der Geschichte in Köln und Prag, war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Köln und Politikberater. 

Bislang veröffentlichte er über

  • zehn Gedichtbände (»Glückliche Niederlagen«, »Kalendarium #1 bis #6«, »Schrumpfende Städte«, »Sag Bonjour aus Prinzip«, »Reichstag bei Regen«, »innere sicherheit«, »Den Tag zu langen Drähten«, ),
  • die Romane »Bessermann«, »Wodka und Oliven«
  • sowie Kurzprosa (»Mann mit Wagen«, »Die Maske«) und Essays.

Seine Texte wurden u.a. mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium (2020), Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium und dem GWK-Förderpreis für Literatur ausgezeichnet, in über zehn Sprachen von A wie Arabisch bis U wie Ukrainisch übersetzt, vertont und verfilmt.

Als Mitherausgeber der Edition parasitenpresse, als Gastgeber von literarischen Veranstaltungsreihen (Literaturklub Köln, paratexte, Europäisches Literaturfestival Köln-Kalk) und als Rezensent (u.a. für Fixpoetry und das Luxemburger Tageblatt) kämpft er gegen die Kammerjäger der Poesie. Nach künstlerischen Auftragsarbeiten für das Gürzenich Orchester Köln und das Künstlermagazin moff entstanden zuletzt das Kalendarium #6, zwei Lyrikhefte mit französischen Übersetzungen unter dem Titel Hôtel Misericordia und als Ausgabe der Revue Muscle. Weitere Übersetzungen ins Litauische, Polnische, Serbokroatische und Spanische entstehen gerade. Außerdem erschien das Protokoll einer Schreibperformance Pierre Huyghe hired me zweisprachig english/deutsch.

Im Bereich literarische Beratung, Vernetzung, Konzeption, Lektorat oder Jurytätigkeit hat Herr K. zuletzt u.a. für die Kunsthochschule für Medien (Köln), Peter Behrens School of Arts (Düsseldorf), den Kölner Launenweber Verlag, AC Biblio (Athens/Cologne), die Lyrikedition Rheinland und das Goethe-Institut Santiago de Chile gearbeitet. 

Quellen:

Wikipediaeintrag

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